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Alles im grünen Bereich – Wissenswertes rund um den Garten

Einen gepflegten Garten zu gestalten ist Arbeit, die eigentlich nie aufhört. Denn ständig wächst Unkraut nach und Pflanzen, die wachsen sollen, gedeihen nicht richtig. Mit einigen Tricks und Hilfsmitteln lässt sich die Arbeit jedoch erheblich erleichtern und macht sogar Spaß. Wie Sie mit ein bisschen Hilfe Ihre eigene kleine Oase schaffen, lesen Sie hier in unserer grünen Gartenwelt.



Mit der richtigen Ausrüstung zum grünen Daumen


Pflanzenpflege ist nicht immer einfach und hängt oftmals auch von äußeren Einflüssen wie Wetterlage und Bodenbeschaffenheit ab. Mit der richtigen Ausrüstung sind Sie aber schon auf einem guten Weg zum nächsten Spitzengärtner.

Die richtige Bekleidung:

Sicherheit ist bei der Arbeit extrem wichtig. Das gilt auch für die Arbeit im Garten. Gut sitzende Gartenschuhe, die Nässe nicht durchlassen, sind super zweckmäßig und mit etwas Wasser schnell von Erde und anderem Schmutz befreit. Auch feste Handschuhe sind wichtig, denn sie bewahren die Hände nicht nur vor Schutz, sondern auch vor Verletzungen durch Dornen etc.

Das richtige Werkzeug:

Nichts behindert die Gartenarbeit mehr als stumpfes oder instabiles Werkzeug. Sorgen Sie deshalb immer für einwandfreie Gerätschaften. Mit einem Universal-Schärfer lassen sich beispielsweise Klingen von vielen Arbeitsgeräten schnell und einfach schärfen. Rost können Sie effektiv mit einem speziellen Rostentferner beseitigen. Werkzeuge, die Sie unbedingt für Ihre Gartenarbeit benötigen sind Blumenschaufeln, Harken, Spaten, Unkrautstecher, Ast- und Rosenscheren, Gießkannen sowie Behälter für Gartenabfälle.

Unnötigen Schmutz vermeiden:

Praktisch beim Pflanzen, gerade auch auf Balkon oder Terrasse, ist eine Arbeitsunterlage. Die kann nach der Gartenarbeit einfach ausgeschüttelt werden und der Boden bleibt sauber. Auch eine Knieunterlage macht die Tätigkeit deutlich angenehmer. Die Hose wird nicht schmutzig und die Beine werden nicht so stark belastet.

Rückenschonend arbeiten:

Gerade bei der Gartenarbeit nimmt man oft Haltungen ein, die den Rücken sehr belasten, entweder durch eine gebückte Haltung beim Blumenpflanzen oder beim Heben von schweren Lasten. Hier macht ein Arbeitsstützgürtel eine gute Figur, denn er gibt Stabilität und entlastet die Bandscheiben. Für den Transport von schweren Blumenkübeln empfiehlt sich eine Unterlage mit Rollen, sodass Sie die Pflanze einfach hin- und herschieben können. Auch ausziehbare Werkzeuge können Fehlhaltungen vermeiden, etwa ein langer Fugenkratzer.

Unkrautfreier Garten:

Verwenden Sie Unkrautvernichtungsmittel, um unliebsame Pflanzen für lange Zeit aus dem Garten zu verbannen. Bei dem Einsatz solcher Mittel sollten Sie allerdings darauf achten, dass sie insektenfreundlich sind, um der Gartenfauna nicht zu schaden.

Grüner Rasen und üppige Pflanzen:

Setzen Sie speziellen Dünger ein, um Ihre Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen.

Hartnäckige Wurzeln entfernen:

Beseitigen Sie störende und hartnäckige Wurzeln, die sich nicht ausgraben lassen, mit einem Wurzelentferner.

Kleine Hilfsmittel:

Fixieren Sie zarte Pflänzchen oder ausufernde Triebe mit Bindedraht oder Pflanzenringen, damit sie beim nächsten Wind nicht umknicken.

Richtig bewässern:

Verwenden Sie für die Bewässerung am besten Regenwasser. Das ist weicher als Leitungswasser und außerdem günstiger und umweltfreundlicher. In Regentonnen lässt sich das Regenwasser gut sammeln. Gießen Sie Ihre Pflanzen nicht bei starker Sonneneinstrahlung, sondern am besten morgens. Sind Sie im Urlaub, können Sie Kasten- und Kübelpflanzen mit Wasserspeichermatten oder mittels einer mit Wasser befüllten Flasche bewässern. Dazu einfach die Flasche umgekehrt in die Erde stecken. Ist die Erde zu trocken, nimmt sie auf diese Weise benötigtes Wasser auf.


Der Schneck muss weg! – Wie Sie Schnecken und anderes
Ungeziefer aus dem Garten vertreiben


Die ganze Salatreihe ist mit Fraßlöchern übersät, auf dem frisch gemähten Rasen türmen sich die Maulwurfhügel und der Reiher hat sich mal wieder am Fischteich bedient? Wenn sich in Ihrem Garten ungebetene Gäste tummeln, können Sie die Störenfriede mit ein paar Tricks ganz einfach wieder loswerden.

Hilfe bei Schnecken- und Ungezieferbefall
Junge Pflanzen sollten Sie mit Pflanzenhauben vor Schädlingen schützen, bis sie etwas robuster sind. Bei Schneckenbefall ist es am effektivsten, die Schnecken abzusammeln und möglichst weit vom Garten wieder in die Natur zu setzen. Das ist zwar aufwendig, aber wirkungsvoll. Läuse hingegen lassen sich gut mit etwas Brennnesselsud vertreiben. Gegen Kartoffelkäfer hilft getrockneter Kaffeesatz, den Sie auf Erde und Pflanzen streuen können. Als Schutz vor vielem Ungeziefer hilft auch eine Mischkultur, bei der Sie verschiedenartige Pflanzen nebeneinander pflanzen. Viele Tiere mögen beispielsweise Knoblauch, Zwiebeln oder auch Minze nicht und meiden den Bereich, in dem diese Pflanzen wachsen. Als Schutz vor Ameisen, verschiedenen Käfern oder auch Motten können auch spezielle Sprays helfen, die direkt auf die befallenen Pflanzen oder als Barriere auf Fensterrahmen etc. gesprüht werden.

Brennnesselsud selbst machen – So geht`s:

  • Brennnesseln klein schneiden und ein paar Stunden anwelken lassen
  • mit kaltem Wasser, am besten Regenwasser, aufgießen – auf 100 g Brennesseln kommt 1 Liter Wasser
  • etwa einen Tag ziehen lassen
  • Flüssigkeit in eine Sprühflasche füllen und die befallene Pflanze von allen Seiten großzügig damit einsprühen
  • täglich wiederholen, auch einige Zeit, nachdem die Blattläuse verschwunden sind


Tipp 1: Besprühen Sie die Pflanzen nur an bedeckten Tagen mit dem Sud, ansonsten riskieren Sie Verbrennungen der Blätter.

Tipp 2: Verbrauchen Sie den Sud innerhalb von 3 Tagen.

Hilfe bei Maulwurfshügeln
Maulwürfe sind zwar niedlich, doch ihre Baukünste will keiner in seinem Garten sehen. Zur Vertreibung der geruchsempfindlichen Tiere können verschiedene Hausmittel helfen, die über einige Zeit im Gang nahe des Hügels verteilt werden müssen. Essigessenz oder auch Hundehaare können sich dabei als nützlich erweisen. Es gibt aber auch spezielle Granulate, die gut über Geruchsstoffe wirken, die Maulwürfe und Wühlmäuse nicht mögen.

Hilfe bei streunenden Tieren im Garten
Fremde Hunde, Katzen und auch gierige Vögel mag niemand in seinem Garten. Auch hier können Duftgranulate für Abhilfe sorgen. Bringt das nichts, können Sie einen Tierverschrecker einsetzen. Ein Klassiker ist natürlich die Vogelscheuche, die es heute in allen erdenklichen Formen gibt. Lichtreflektierende Folien, bunte Windmühlen, Flatterbänder oder Netze, die über den Teich gespannt werden, bieten dabei eine große Auswahl. Erfolgreich sind vor allem Geräte, die sowohl Geräusche als auch sichtbare Reflexe produzieren. Achten Sie darauf, dass das Gerät nur dann reagiert, wenn das Tier sich nähert, damit der Eindringling sich wirklich erschreckt und sich nicht an die Geräusche und Bewegungen gewöhnen kann.

Hilfe bei Schädlingsbefall am Baum
Ein Leimring ist eine gute und giftfreie Möglichkeit, um Bäume vor Fraßschäden zu bewahren. Dazu wird entweder ein mit Leim beschichtetes Band um den Stamm gelegt oder der Stamm wird direkt mit Leim bestrichen. So bleiben Insekten, die zur Eiablage oder zum Fressen am Stamm hochklettern, einfach auf dem Leim kleben.


Wie Sie Ihren Garten mit Licht und Dekorationen gestalten können

Um Ihren schönen Garten auch bei Dunkelheit im rechten Licht erstrahlen zu lassen, können Sie Gartenwege oder besondere Orte hell beleuchten. Am sinnvollsten eignen sich dazu Solarleuchten, denn sie werden von der Sonne mit Energie versorgt. Über kleine Solarmodule lädt der Akku sich bei Tag auf und ist dann bereit, um die Lampe im Dunkeln zu erhellen. Das ist nicht nur praktisch, da Sie keine nervigen Kabel und Stecker verlegen müssen, sondern gleichzeitig auch umweltfreundlich und günstig. Solarlampen gibt es in unzähligen Ausführungen. Daher finden Sie garantiert die richtige Lampe, die zu Ihrem Gartenstil passt. Schlanke Leuchten aus Edelstahl oder bunt bemalte Lampen in Form lustiger Figuren bieten eine zauberhafte Illumination und sind auch bei Tag ein Eyecatcher. Auch im Blumenkübel oder in einer kleineren Variante im Blumenkasten auf dem Balkon wirken die Leuchten effektvoll.

Möchten Sie eine Gartenparty feiern oder einfach etwas Farbe auf Balkon und Terrasse bringen, hängen Sie doch ein paar bunte Lampions auf. Die verschönern nicht nur den Garten, sondern sorgen gerade abends für eine magische Atmosphäre. Auch mit bunten Gartenfiguren können Sie an bestimmten Plätzen gezielt für etwas Farbe sorgen, auch wenn dort gerade nichts blüht. Achten Sie darauf, dass die Figuren wetterfest sind, damit sie lange erhalten bleiben.

Besonders nützlich ist eine Wetterstation, die Sie über Temperatur, Windrichtung und Niederschlagsmenge auf dem Laufenden hält. Stellen Sie solche Messstationen möglichst auf einer freien Rasenfläche und nicht zu nah an der Hausfassade auf. Wände strahlen Wärme ab und werfen Windschatten und können so die Messwerte verfälschen.


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